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03.05.2011

“Neue Besen kehren gut”

Roy Noack Geschäftsführer des Immanuel Krankenhauses Berlin

Roy J. Noack, Geschäftsführer des Immanuel Krankenhauses Berlin

Der Berliner Diplom-Kaufmann Roy Noack wurde am 2. Mai 2011 bei einem Empfang des Immanuel Krankenhauses Berlin als Geschäftsführer des Krankenhauses begrüßt.

Seit 12 Jahren in der Immanuel Diakonie Group
Roy Noack ist in der Immanuel Diakonie Group kein Unbekannter – seit 1999 arbeitet er als Verwaltungsleiter der Rehabilitationsklinik Märkische Schweiz in Buckow. Zudem leitet Roy Noack unter Anderem den Bereich Health Care Management und seit 2007 den Bereich IT und Prozessmanagement in der Immanuel Diakonie Group.

Seit dem 1. Mai 2011 ist der 42jährige Roy Noack nun gemeinsam mit Udo Schmidt Geschäftsführer des Immanuel Krankenhauses Berlin mit den beiden Standorten Buch und Wannsee.

Der 2. Vorsitzende des Kuratoriums der Immanuel Diakonie, Jürgen Witzemann, begrüßte Roy Noack und wünschte ihm nicht nur alles Gute, sondern auch Gottes Segen, denn die Immanuel Diakonie Group ist die diakonische Arbeit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin Schöneberg, die alleiniger Gesellschafter der Immanuel Diakonie GmbH ist.

Krankenhausleitung begrüßt neuen Geschäftsführer
Die Krankenhausleitung, vertreten durch Pflegedienstleiterin Martina Kringe wünschte dem neuen Geschäftsführer den Mut, „auch mal ungewöhnliche Wege zu gehen.“ Sie erbat von Roy Noack die Unterstützung für eigenständiges Handeln der Mitarbeitenden, gerade auch für die Prozessoptimierung in den Schnittstellenbereichen.
Die ärztliche Leitung wurde von Prof. Dr. Andreas Krause, Chefarzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Klinische Immunologie vertreten. „Mit Roy Noack bekommen wir einen erfahrenen Geschäftsführer, gestählt durch multiple Verhandlungen mit den Kostenträgern“, sagte Krause in seiner Begrüßung.
Roy Noack solle „mit Mut und Visionen“ den neuen, erfolgreichen Weg des Immanuel Krankenhauses fortsetzen, der schon vor einigen Monaten eingeschlagen worden sei.

Der geschäftsführende Direktor der Immanuel Diakonie GmbH und Mitgeschäftsführer des Immanuel Krankenhauses Berlin lüftete schließlich das Geheimnis des Besens, der während der gesamten Veranstaltung dekorativ auf dem Rednerpult lag. „Einen neuen Besen besorgt man dann, wenn man einen braucht, der den an ihn gestellten Aufgaben optimal entspricht.“ Stabil solle er sein, der neue Besen und nicht nach wenigen Einsätzen schon wieder Schwachstellen aufweisen würde. „Wir freuen uns alle, wenn wir diesen Besen im neuen Büro von Herrn Noack immer wieder sehen und uns an die besonderen Aufgabenstellungen erinnern“ sagte Udo Schmidt abschließend. Und: „Ein neuer Besen kann auch lange ein neuer Besen bleiben“.

Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist eine der wenigen Kliniken, die eine Kirche am Standort haben. Und so hieß auch der Pastor der Krankenhauskirche Wannsee Thomas Bloedorn den neuen Geschäftsführer herzlich willkommen. Roy Noack ist selbst aktives Gemeindemitglied der Hauptkirche in Schöneberg. Pastor Thomas Bloedorn wünschte Roy Noack die Schutzengel der Besonnenheit, des Mutes und der freundlichen Rede. Die Krankenhausseelsorger Ralf-Peter Greif (Berlin-Buch) und Marc Stamm (Wannsee) segneten Roy Noack für seine neue Aufgabe.

Verband der Evangelischen Krankenhäuser und stationären Pflegeeinrichtungen überbringt Grüße und Glückwünsche

Detlev Albrecht vom Verband Evangelischer Krankenhäuser und stationärer Pflegeeinrichtungen machte den neuen Geschäftsführer darauf aufmerksam, dass er ein Krankenhaus übernehmen würde, das als „relativ kleine Einrichtung einen großen Ruf genießt.“ Durch die Spezialisierung des Krankenhauses auf rheumatische Erkrankungen, Naturheilkunde und Chirurgie erscheine das Krankenhaus in der Stadt größer, als es seine Bettenzahl vermuten ließe. Diese Spezialisierung und Fokussierung sei der richtige Weg, den es weiter zu beschreiten gelte, gab der Vertreter der Evangelischen Krankenhäuser Roy Noack mit auf den Weg.

Was macht ein Krankenhaus groß?
In seiner Dankesrede bemerkte Roy Noack anhand eines „Märchens für Manager“, dass es die Hölle sei, keine Arbeit zu haben. Insofern fühle er sich bei der Immanuel Diakonie Group „wie im Himmel, weil es nie an Arbeit mangelt“. Er verwies auf seine Erfahrungen als aktiver Sportler und Trainer einer Jugendmannschaft. „Ich habe gute Erfahrungen mit dem Beschreiten ungewöhnlicher Wege gemacht“, sagte Noack. „Was macht ein Krankenhaus groß?“ fragte Roy Noack in seinem Ausblick und zitierte aus einer Studie des Yale-Krankenhauses in den USA: „Es ist nicht das große Lehrkrankenhaus mit den teuren Geräten, sondern die Art, wie Menschen miteinander kommunizieren, es ist die Behandlungsqualität und die organisatorische Struktur des Hauses. Und das erfordert ein echtes Engagement von Allen.“ Er sei bereit, sein Engagement gemeinsam mit allen Mitarbeitenden einzubringen – für eine positive Zukunft des Krankenhauses.

 
 
 
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