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21.04.2015

Lese-Tipp: „Endlich eine Diagnose!“

Eine Patientin leidet jahrelang unter chronischen Schmerzen in der Schulter. Hilfe findet sie erst im Immanuel Krankenhaus Berlin. Ein Bericht aus dem Tagesspiegel vom 20. April.

Dr. med. Michael Berndsen, Chefarzt der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie

Nur 60 Minuten habe der Eingriff gedauert, der Juliane Hilscher endlich von den Schmerzen befreite, die ihren Alltag mehrere Jahre lang eingeschränkt hatten. Geschildert wird ihre Odysee durch das deutsche Gesundheitssystem, die sie schließlich in das Immanuel Krankenhaus Berlin führte, wo sie Hilfe bei Dr. med. Michael Berndsen, Chefarzt der Abteilung für Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie, fand.

Dauerhafte Schmerzen in der Schulter, die in den Rücken und die Hand ausstrahlen, und einfachste Bewegungen, wie das Ausstrecken des Armes unmöglich machen; mit diesen Symptomen sei Juliane Hilscher von Arzt zu Arzt gegangen - ohne Ergebnis. Orthopäden, Neurologen, Phlebologen (Fachärzte für Gefäßerkrankungen), keiner habe ihr sagen können, wo die Ursache für ihre Beschwerden liegt.

Die 50jährige Journalistin habe sich angewöhnt, bestimmte Bewegungen zu vermeiden; eine Schonhaltung, mit der sie durch den Alltag kam, die aber gleichzeitig dazu führte, dass sich Sehnen und Muskeln stark verkürzten und sie in ihrer Bewegungsfreiheit noch stärker einschränkten.

Nach drei Jahren schließlich wurde sie in das Immanuel Krankenhaus Berlin überwiesen. In der Fachabteilung für Osteologie habe zunächst ein Manualtherapeut mit Hilfe spezieller Handgriffe ihre Sehnen und Muskeln wieder mobilisiert. Das hätte für eine erste Linderung der Schmerzen gesorgt. Doch damit wollte sich die begeisterte Tennisspielerin nicht zufrieden geben.

Dr. med. Michael Berndsen untersuchte sie erneut und vermutete, dass das Problem im Gelenk selbst zu finden war. Die MRT (Magnetresonanztomographie) brachte Gewissheit: Juliane Hilscher litt an dem sogenannten Impingment-Syndrom, einer krankhaften Veränderung des Schultergelenks, bei der Teile des Muskel- und Sehnenapparates eingeklemmt werden und sich dadurch entzünden.

Dank einer besonderen Technik, ließen sich aufwendige Operationen bei diesem Krankheitsbild, häufig vermeiden, erklärt der Schulterspezialist im Artikel. Ein Endoskop mit Miniaturkamera ermögliche dem Chirurgen eine genaue Einsicht in das Innere des Gelenks. Die Instrumente würden über kleine Hautschnitte eingeführt; auf diese Weise könnten Narben auf ein Minimum reduziert werden. Mittels dieses arthroskopisch geführten Eingriffs trug Dr. med. Berndsen den Verursacher, einen Knochensporn ab, um dem Gelenk wieder Raum zu verschaffen. Er entfernte die aufgequollenen Schleimbeutel und schliff die zerfaserten Sehnen glatt.

Einige Patienten seien bereits nach vier Wochen schmerzfrei, bei anderen könne es bis zu einem halben Jahr dauern. In jedem Fall sei eine stringent durchgeführte Physiotherapie im Anschluss an die Operation nötig, um wieder die vollständige Beweglichkeit des Gelenks herzustellen.

Heute kann Juliane Hilscher sogar wieder Tennis spielen. Sie sei froh, sich nicht mit den Schmerzen abgefunden zu haben, trotz zahlreicher Misserfolge bei ihrer Suche nach dem richtigen Spezialisten. Dank der Hilfe, die sie am Immanuel Krankenhaus Berlin fand, habe sie ein gutes Stück Lebensqualität zurückgewonnen.

Der vollständige Artikel ist im Tagesspiegel vom 20. April auf Seite 12 abgedruckt.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Website des Tagesspiegels

 
 
 
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