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18.05.2015

Lese-Tipp: Bypass Operationen am Herzen

Prof. Dr. med. Johannes Albes erläutert in einem Artikel des Berliner Kuriers vom 18. Mai 2015 wie sich die Koronare Herzkrankheit herzchirurgisch behandeln lässt.

1707 Bypässe wurden im vergangenen Jahr im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg gelegt.

Prof. Dr. med. Johannes Albes ist Chefarzt der Abteilung Herzchirurgie am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, wo im vergangenen Jahr 1707 Bypass Operationen am Herzen vorgenommen worden sind. Im Berliner Kurier erklärt er wie eine koronare Herzkrankheit mit Hilfe einer Umleitung ("Bypass") herzchirurgisch behandelt werden kann.  

Die koronare Herzkrankheit meint eine Verengung der Herzkranzgefäße, wodurch das Herz nicht mehr mit ausreichend Blut und Sauerstoff versorgt werden kann. Eines der häufigsten Anzeichen dieser Unterversorgung ist die Angina Pectoris, auch Brustenge genannt, die sich in Atemnot, Schweißausbrüchen und einem anfallsartigen Schmerz in der Brust äußert. 

Spätestens dann sei es höchste Zeit einen Arzt aufzusuchen, denn wie Prof. Albes erklärt, kann es bei dieser Symptomatik häufig zu einem Herzinfarkt kommen. Wenn mit Hilfe einer Ultraschall- oder gegebenenfalls auch mit einer Katheter-Untersuchtung eine Verengung der Herzkranzgefäße festgestellt wird, gibt es je nach Grad der Verengung zwei Behandlungsmöglichkeiten: die einfachere Form sei das Einsetzen von kleinen, aus Metall gefertigten Gittern, sogenannten Stents, die die verengten Gefäße weiten und von innen stützen. 

Sind die Gefäße an mehreren oder schlecht zugänglichen Stellen verengt, kommt eher eine Bypass Operation in Frage. Diese wird von einem Herzchirurgen unter Vollnarkose und in vielen Fällen mit Unterstützung durch eine Herz-Lungen Maschine durchgeführt. Prof. Albes vergleicht die unterschiedlichen Herangehensweisen mit dem Bau von Straßen: während der Kardiologe Tunnel baut, also ein Stützsystem, den Stent, anbringt, um dem Blutfluss wieder genügend Raum zu verschaffen, legt der Herzchirurg eine Umgehung an, für die er ein körpereigenes Gefäß entnimmt und dieses an die Hauptschlagader hinter der Engstelle annäht. 

Unter bestimmten Voraussetzungen könnten Ärzte heutzutage sogar in einigen Fällen auf den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine verzichten und am schlagenden Herzen operieren. Das hat vor allem für ältere Patienten ein geringeres Risiko für Komplikationen. Zu den häufigsten Nachwirkungen zählen Wundinfektionen, Nachblutungen oder auch die Bildung von Blutgerinseln, die zu einem Schlaganfall führen können. 

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Website des Berliner Kuriers


Mehr Informationen zu Bypass Operationen finden Sie auf der Website des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg

 
 
 
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