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21.12.2011

Im Ruhestand, aber nicht vergessen

Weihnachtsfeier für ehemalige Mitarbeiter im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

Pflegedienstleiterin Birgit Pilz (r.) tauschte auf der Weihnachtsfeier mit Susanne Sadowski und Wolfgang Eckstein Erinnerungen aus.

Alle Jahre wieder sind die ehemaligen Mitarbeiter des Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg zur Weihnachtsfeier eingeladen. Und sie kommen gern an den Ort zum Feiern, an dem sie jahre- oder jahrzehntelang gearbeitet haben. Aus mehr als 70 Augenpaaren strahlte vergangene Woche Wiedersehensfreude.

„So eine Einladung ist ja heute etwas Besonderes. Sie gibt einem das Gefühl, nicht vergessen zu sein“, freute sich Wolfgang Eckstein, seine ehemaligen Kollegen wieder zu treffen. 20 Jahre hat er in der Zentralen Sterilisationsabteilung gearbeitet. Zur Weihnachtsfeier kam er zusammen mit seiner Frau Monika. Als wäre es gestern, erinnert sich die ehemalige Krankenschwester an ihre Zeit im Krankenhaus. Leicht sei die Arbeit in den 70er und 80er Jahren nicht gewesen. „Wenn im Winter die Wasserleitung eingefroren war, haben wir Schnee reingeholt und aufgetaut, damit wir die Patienten waschen konnten. Auch die Feuerwehr hat uns geholfen und Wasser gebracht.“ Nicht selten sei der Strom ausgefallen. „Dann mussten wir nächtelang mit Kerzenlicht zurechtkommen.“


Viele Erinnerungen wurden auf der Weihnachtsfeier aufgefrischt, es wurde gescherzt und gelacht, herzlich waren die Umarmungen. Auch die einstige Pflegedienstleiterin Susanne Sadowski hat die Gelegenheit genutzt, um ehemalige Kollegen zu treffen. Die damalige Oberschwester Silvia und sie stießen mit einem Glas Sekt auf das Wiedersehen an. „Es ist anrührend, welche Kontakte und Sympathien noch bestehen.“ Sehr interessant sei aber auch der Jahresrück- und -ausblick. Den gab dieses Mal der neue Geschäftsführer Andreas Linke. Er informierte, dass im nächsten Jahr mit den Planungen für einen Anbau begonnen werden soll. Gern hörten auch alle, dass es dem Klinikum wirtschaftlich gut geht. „Den Grundstein dafür haben Sie gelegt“, dankte Linke den „Ehemaligen“.

Kaffee, Plätzchen und Stolle servierten wie in jedem Jahr die zahlreichen Auszubildenden. Diese hatten somit zugleich Gelegenheit, ihre „Vorgänger“ kennen zu lernen und aus voller Kehle singen zu hören. Und vielleicht konnten sie ja außerdem die eine oder andere Lebensweisheit auffangen.

Wiedersehensfreude stand auch Birgit Pilz ins Gesicht geschrieben. „Es ist uns ein Bedürfnis, den Kontakt zu unseren einstigen Mitarbeitern zu halten. Die Weihnachtsfeier ist daher eine liebgewordene Tradition“, so die Pflegedienstleiterin mit ihrem herzlichen Lächeln.

 
 
 
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