Presse-Archiv

19.12.2012

Ayurveda-Symposium „AyurVision“ in Berlin

Organisiert von der Charité Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin fand am 23. November 2012 erstmalig in Deutschland eine Verlinkung von medizinischer Wissenschaft, ärztlicher Praxis, gesundheitspolitischem Diskurs und ökonomischen Aspekten mit direkter Bezugnahme zur Traditionellen Indischen Medizin Ayurveda auf höchstem Niveau statt.

Über 150 Mediziner und Fach-Referenten aus Deutschland und Indien trafen sich in der Indischen Botschaft, um über Bedeutung und Visionen von/für Ayurveda in Deutschland und Europa im 21. Jahrhundert zu diskutieren. Die Veranstalter der zertifizierten ärztlichen Fortbildung, Prof. Dr. med. Andreas Michalsen und Dr. med. Christian Keßler, organisierten ein „nationales Gipfeltreffen“ für die Traditionelle Indische Medizin.

Referenten waren u.a. Prof. Dr. Martin Mittwede (Europäische Akademie für Ayurveda), PD Dr. Oliver Hellwig (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Gustav Dobos (Universität Duisburg-Essen), Dr. Ananda Chopra (Ayurveda Klinik Kassel & Universität Heidelberg), Dr. Wiebke Mohme (Deutsche Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin), Dr. Ram Manohar (AVP Research Foundation), Dr. Hrishikesh Damle (Atrimed Bangalore) und Prof. Dr. Claudia Witt (Charité Berlin).
Schwerpunktthemen waren Sicherheit für Patienten und Ärzte im Umgang mit Ayurveda in Deutschland, Methodik für klinische Ayurveda-Studien, Erfahrungswerte mit Ayurveda-Medizin in deutschen Krankenhäusern und Arztpraxen, Professionalisierung der ärztlichen Ayurveda-Ausbildung und Visionen für die Zukunft des Ayurveda in Deutschland und Europa.

Das insgesamt elfstündige Symposium war möglicherweise Startschuss für eine großflächige ärztliche Vernetzung im Bereich Ayurveda und damit auch wichtiger Grundstein für die seriöse Entwicklung ärztlich geführter Ayurveda-Medizin in Deutschland.
Weitere Informationen unter www.naturheilkunde.immanuel.de

Basis-Informationen:


Das Immanuel Krankenhaus Berlin mit seinen Standorten in Berlin-Wannsee, Berlin-Buch und Berlin-Mitte ist eine Spezialklinik für (Rheuma)Orthopädie, Rheumatologie und Naturheilkunde. Jährlich werden stationär 7.000 und ambulant 21.000 Patientinnen und Patienten versorgt.

Die Immanuel Diakonie ist im Bereich Kliniken, Arztpraxen, Senioreneinrichtungen sowie der Suchtkranken- und Behindertenhilfe und in der Beratungsarbeit an 65 Standorten in Deutschland und Österreich tätig. Sitz des Unternehmens, das ca. 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, ist Berlin. Dienstleistungsgesellschaften im Bereich der Gesundheitsversorgung gehören ebenfalls zur Immanuel Diakonie, deren Gesellschafter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg Hauptstraße K.d.ö.R. ist.

 
 
 
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