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21.10.2014

Lese-Tipp: Ein Abend mit Biss

Die MOZ berichtete über die Nacht der Vampire, zu der am 18. Oktober 300 Gäste in die Uckermärkischen Bühnen in Schwedt kamen um in schaurig schöner Kulisse zu tanzen und Blut zu spenden.
Immanuel Diakonie - Dienstleistungsgesellschaften - PlusBlut - Nacht der Vampire - Rückblick - MOZ/ Oliver Voigt und plusBlut/ Ute und Andreas Ludwig

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: unter diesem Motto fand die diesjährige Nacht der Vampire nun schon zum 7. Mal in den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt statt. Die außergewöhnliche Veranstaltung soll dem doch recht ernsten Thema der Blutspende einen fröhlichen Rahmen bieten. Und das war den Veranstaltern der PlusBlut GmbH und dem Asklepios Klinikum Uckermark auch in diesem Jahr gelungen.

Innerhalb von fünf Stunden zapften die Schwestern 93 Partygäste an und erbeuteten dabei jeweils einen halben Liter Blut. Darunter waren auch 18 Neuspender, wie die 19jährige Lisa Böck, die sich im Vorfeld ein wenig wegen ihrer schwer zu erkennenden Adern sorgte. Doch damit hatte die erfahrene Schwester Sigrid Vorpahl, seit 35 Jahren bei der Blutspende im Einsatz, keine Probleme.

Für andere Gäste ist die Blutspende schon zur selbstverständlichen Routine geworden. Ulrich Malitz ist schon zum 81. Mal dabei. Seine Motivation erklärt der 51jährige ganz pragmatisch: "Erstmal kannste damit helfen, und dann wird dein Blut auch gleich auf Cholesterin und Blutzucker untersucht, ist doch praktisch".

Nach der Blutspende wurde in schaurig-schöner Kulisse getanzt und gefeiert. Organisatoren und Helfer hatten sich als Hexen und Vampire verkleidet und blass geschminkt, als würde in ihren Adern schon längst kein Blut mehr fließen.

Auch einige Theaterleute, inklusive Intendant Reinhard Simon, mischten sich nach ihrer Generalprobe unter Graf Draculas Volk. In diesem Kostüm steckte der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen, der jeden jungen und gesunden Menschen dazu aufrief spenden zu gehen. Seit Jahren gehen die Spenderzahlen zurück, "weil immer mehr langjährige Spender aus Alters- und Krankheitsgründen ausscheiden müssen“, erklärte die Transfusionsmedizinerin Marzanna Westergom. Daher sei es wichtig vor allem junge Spender dafür zu begeistern.

Für Ines Baumgarten und ihr Team vom Verein "Uckermark gegen Leukämie" war die die Nacht der Vampire ebenfalls ein erfolgreicher Abend. Insgesamt zehn Gäste konnten als potentielle Stammzellenspender geworben werden und ließen sich noch vor Ort für die Stefan-Mosch-Stiftung typisieren.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Märkischen Oderzeitung vom 19. Oktober

www.plusblut.de

Fotos: MOZ/ Oliver Voigt und plusBlut/ Ute und Andreas Ludwig.

 

 

 
 
 
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