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17.08.2010

Hochwasserschäden beim Suchthilfeverbund Guben

"Land unter" für das Haus Betesda

Im brandenburgischen Guben erreichte das Wasser am Dienstag, dem 10.08.2010 einen Pegelstand von 6,60 Meter. Für zwei Wohnhäuser des Suchthilfeverbundes Guben, einer Einrichtung der Immanuel Diakonie Group, die sich in der alten Poststraße in unmittelbarer Nähe zur Neiße befinden, hieß es daher „Land unter“. Nur mit Schlauchbooten waren die Häuser zu erreichen, in denen die Flut teilweise die Höhe von 1,80 Meter erreichte.

In den betroffenen Kellern laufen nun ununterbrochen die Pumpen. Der Schaden ist schon jetzt beträchtlich: Nicht nur wurden die Mieterkeller überschwemmt und Haustechnik beschädigt, auch die Lebensmittel des Cafés Buddelkasten sind vernichtet. Dazu Ingo Ley, Mitarbeiter im Suchthilfeverbund: „Die Bewohner sind sehr traurig. Das wenige, was sie haben, ist nun quasi im Schlamm ersoffen.“

Für die betroffenen Bewohner wird jetzt ein Spendenkonto eingerichtet, in das sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Immanuel Diakonie Group als auch die Mitglieder des Gesellschafters, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg, Hauptstraße, einzahlen können. Auch Sachspenden (z.B. Fahrräder) sind willkommen. Für Elimar Brandt, Geschäftsführender Direktor der Immanuel Diakonie Group, ist wichtig: „In eine Biographie voller Rückschläge kommt nun ein weiterer. Hier haben wir unerwartet eine große therapeutische Herausforderung – ungeachtet des finanziellen Verlusts für die Menschen und die Einrichtung.“



Spendenkonto:

Krankenhaus und Poliklinik Rüdersdorf GmbH

Konto 660 005 0150

BLZ 100 500 00

Berliner Sparkasse

Stichwort "Spende für Guben-Überschwemmung"

 
 
 
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