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17.03.2009

Palliativmedizin im Krankenhaus

Veranstaltung widmet sich Tabuthema

Das Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau wird sich am Mittwoch, dem 25.03.2009, einem schwierigen Thema widmen: Was tun, wenn es keine Aussicht mehr auf Heilung gibt und der Tod vor der Tür steht? Wann ist dieser Zeitpunkt erreicht? Wird mein Wunsch nach einem friedlichen Sterben auch dann respektiert, wenn ich nicht mehr selbst für mich sprechen kann? Kann eine Patientenverfügung in diesen Situationen helfen? Und schließlich geht es auch um die Frage, wie Angehörige, Ärzte, die Pflegenden und die Betroffenen selbst mit dem Thema „Tod und Sterben“ umgehen.

Um sich dem schwierigen Thema zu nähern werden drei Experten medizin-ethische Entscheidungswege, akut-palliativmedizinische Fragen und die psychologischen Aspekte näher beleuchten. Im Anschluss diskutieren auf dem Podium die Hospizleiterin Angelika Behm, der Krankenhausseelsorger Ralf-Peter Greif, der Intensivmediziner und Chefarzt Dr. Georg Fritz, die Psychologin Carola Leppin sowie der Krankenpfleger Daniel Buchholz über einen angemessenen Umgang mit dem Tod im Krankenhaus.

Wir laden herzlich zur Veranstaltung „Palliativmedizin im Krankenhaus“ ein:

Zeit: Mittwoch, 25.03.2009 von 14.30 bis 17.30
Ort: Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau
Ladeburger Str. 17, 16321 Bernau

Die Veranstaltung wird vom Ethikkomitee des Krankenhauses organisiert und wendet sich an alle allgemein sowie fachlich interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 3. Ethiktages der Immanuel Diakonie Group statt. Der Eintritt ist frei. Die Immanuel Diakonie Group möchte als Trägerin des Krankenhauses mit dieser Veranstaltung einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens leisten, in dessen Mittelpunkt ein würdiger Umgang mit Patienten auch in kritischen Situationen steht.

 
 
 

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